Wasserspringen

    Aus WISSEN-digital.de

    Wasserspringen ist eine Schwimmsportdisziplin, bei der zwischen dem Kunstspringen vom 1-m- und 3-m-Brett, dem Turmspringen (5, 7,5 oder 10 m) und dem Synchronspringen (vom 3-m-Brett oder vom 10-m-Turm) unterschieden wird.

    Regeln in Kürze

    Beim Kunstspringen wird von einem federnden Brett gesprungen, beim Turmspringen von einer festen Plattform. Eine Jury aus normalerweise sieben Sprungrichtern vergibt Punkte von 0 bis 10 für die Ausführung des Sprungs. Bewertet werden Starthaltung, Anlauf, Absprung, Flugphase und Eintauchen ins Wasser. Es müssen Pflicht- und Kürsprünge absolviert werden. Beim Synchronspringen führen zwei Athleten gleichzeitig denselben Sprung vor. Hier geht auch die Abstimmung der beiden in die Wertung ein. Es gibt verschiedene Sprünge, die unterschiedlich schwer sind und durch feste Kriterien unterschieden werden können, z.B. Sprungrichtung (vorwärts, rückwarts), Absprung (Stand, Anlauf, Handstand) oder Körperhaltung (Hecht, gestreckt, gehockt).

    Geschichte

    Mit vollendeter Körperhaltung ins Wasser zu springen war schon im Altertum eine Herausforderung. Sportliches Wasserspringen wurde im 19. Jahrhundert betrieben, 1843 erschien die erste Wertungstabelle. Die erste deutsche Meisterschaft im Kunstspringen fand 1886 statt. 1921 folgte die der Frauen. Deutsche Meisterschaften im Turmspringen gab es erstmals 1925 (Männer) und 1933 (Frauen).

    Organisatorisch gehören die Kunst- und Turmspringer zum Internationalen Schwimm-Verband (FINA).

    Olympischer Start war in St. Louis 1904 für die Turmspringer, ab Stockholm 1912 folgten die Frauen. Die Kunstspringer gaben ihr Debüt in London 1908, die Kunstspringerinnen in Antwerpen 1920. Erst in Sydney 2000 wurde das Synchronspringen eingeführt.



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