Warschauer Pakt

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Warschauer Vertrag; Abk.: WVO (Warschauer Vertragsorganisation);

    1966 gestiftete "Medaille der Waffenbrüderschaft"

    Militärbündnis zwischen den sozialistischen osteuropäischen Ländern mit vereinigtem Oberkommando. Die Mitglieds- und Gründerstaaten des Warschauer Pakts waren die UdSSR, Albanien, Bulgarien, Polen, Rumänien, die Tschechoslowakei und Ungarn: 1955 wurde die WVO durch den Warschauer Vertrag gegründet, der auf Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigem Beistand basierte; die DDR trat 1956 offiziell dem Bündnis bei.

    Albanien wurde 1965 wegen prochinesischer Haltung von den Tagungen ausgeschlossen und trat 1968 aus. Nach den politischen Veränderungen in den Mitgliedsstaaten 1989/90 löste sich der Warschauer Pakt am 1. Juli 1991 auf. Der Warschauer Pakt war als Reaktion auf den NATO-Beitritt der Bundesrepublik Deutschland im Kalten Krieg gegründet worden.

    Audio-Material
    Datei:Br25.mp3 Otto Grotewohl nach seiner Rückkehr aus Warschau am 15. Mai 1955 zum Warschauer Vertrag



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