Vanadium

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    auch: Vanadin, Venadium;

    chemisches Element der vierten Periode und der fünften Nebengruppe des Periodensystems.

    Namensgebung und Geschichte

    Der Name Vanadium geht auf Vanadis zurück, den Beinamen der germanischen Göttin Freya. 1801 wurde Vanadium von Andrés Manuel del Rio entdeckt, der es jedoch nicht für ein eigenes Element hielt. Dies geschah erst durch den Schweden Nils Sefström.

    Isotope

    Zu 99,75 Prozent besteht Vanadium aus dem Isotop mit der Massenzahl 51. Ein weiteres natürliches Isotop ist das radioaktive V-50. Dessen Halbwertzeit liegt um die 4 x 1017 Jahre. Weiterhin sind auch künstliche Isotope mit Massenzahlen zwischen 44 und 55 bekannt, deren Halbwertzeit zwischen 0,9 Sekunden und 330 Tagen liegt.

    Eigenschaften

    Vanadium ist ein weißes, sehr hartes Metall, das bläulich schimmert. Es handelt sich um ein relativ beständiges Element, das jedoch unter anderem in heißer Salpetersäure gelöst werden kann. Wichtige Verbindungen sind Vanadicumkarbid (VC), Vanadiumnitrid (VN), Vanadiumpentoxid (V2O5) und Vanadiumtetrachlorid (VCl4).

    Vorkommen

    Vanadium kommt in der Natur nicht in elementarer Form vor. Es ist Bestandteil von Mineralien wie zum Beispiel von Vanadinit und Rotbleierz. In der Erdkruste liegt sein Anteil bei ca. 0,014 Prozent. Es ist auch in Erdöl und Kohle vorzufinden.

    Verwendung

    Die Bedeutung von Vanadium im technischen Bereich ist gering. In Legierung wird Vanadium zum Beispiel mit Eisen für Ferro-Vanadium verwendet.



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