Tim Gidal

    Aus WISSEN-digital.de

    deutsch-israelischer Fotograf; * 1909 in München, † 4. Oktober 1996 in Jerusalem (Israel)

    eigentlich: Ignaz Nachum Gidalewitsch;

    Tim Gidal studierte in München, Berlin und Basel Geschichte, Kunstgeschichte und Nationalökonomie.

    1936 wanderte der Jude nach Palästina aus, wo er als freier Journalist tätig war. Er lehrte ab 1947 zunächst an der New School for Social Research in New York und ab Anfang der 1970er Jahre an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Seinen Ruf als bedeutender Fotojournalist erlangte er v.a. durch die Arbeit für Magazine wie die "Münchner Illustrierte Zeitung", die "Jüdische Rundschau" und "Life".

    Im Steinheim-Institut in Duisburg befindet sich das Gidal-Bildarchiv, in dem man vor allem Bilder zur Geschichte der Juden in Deutschland und Europa betrachten kann.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 21. Oktober

    1917 Lenin kehrt aus dem Exil nach Russland zurück, wo er in Petrograd die Menschen für die Revolution mobilisiert.
    1994 In Genf wird zwischen Nord-Korea und USA eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, mit der sich Nord-Korea zu der Beendigung seines Nuklearprogramms verpflichtet.
    1999 Russische Luftwaffen haben die tschetschenische Hauptstadt Grosny angegriffen. Nach tschetschenischen Angaben sind dabei 282 Menschen ums Leben gekommen und Hunderte verletzt worden. Die russische Regierung reagiert damit auf Bombenanschläge in Dagestan, Moskau und Wolgodonsk, für die sie tschetschenische Terroristen verantwortlich macht.