Taschenmäuse

Aus WISSEN-digital.de

(Heteromyidae)

Taschenmäuse gehören entgegen ihres Namens nicht zu den Mäusen, sondern in eine Überfamilie der Hörnchenverwandten. In ihrer Entwicklung stehen sie höher als die meisten Nagetiere. Sie kommen in Mittelamerika sowie in den angrenzenden Gebieten vor und leben vor allem in trockenen Gegenden. Ihre Größe reicht von der einer Maus bis zu der eines Kaninchens. Der Schwanz ist normalerweise noch einmal so lang wie der Körper. Die nachtaktiven Tiere leben in Kolonien in unterirdischen Höhlen, die sie nur nachts verlassen.

Sie ernähren sich von Samen, Früchten, Wurzeln und Getreide, fressen aber auch Insekten und deren Larven. Sie sind in der Lage, Wasser nur durch die Nahrung aufzunehmen und müssen nicht trinken, was ihnen in ihrem Lebensraum sehr zu gute kommt.

Wie ihre Verwandten, die Taschenratten, haben sie große, innen behaarte Backentaschen, die sie aber nicht nur zum Sammeln von Nahrung, sondern auch zum Wegschaffen der Erde aus ihren Bauen verwenden - ihre Vorderpfoten sind dafür zu klein.

Systematik

Familie in der Überfamilie der Taschennager (Geomyoidea).

Gattungen sind z.B.:

Eigentliche Taschenmäuse (Perognathus)

Taschenspringer (Dipodomys)

Stacheltaschenmäuse (Heteromys) und (Liomys)

Kängurumäuse (Microdipodops)


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Der Papst

Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

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