Studienjahr in den USA

    Aus WISSEN-digital.de

    Studium usa.png

    Die USA gelten als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und das aus gutem Grund. Neben beeindruckenden Weltmetropolen, bietet das Land auch atemberaubende Naturlandschaften, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und überaus freundliche Einwohner. Möchte man jedoch ein richtiges ein Gefühl für Land und Leute bekommen, gibt es kaum einen Besseren weg als durch ein Studienjahr in den USA. Durch ein Studium im Ausland, lernt man nämlich nicht nur die Kultur des Landes intensiv kennen, sondern erlebt auch den echten American Way of Life.

    Die Vorteile von einem Auslandsstudium in Amerika

    Entscheidet man sich dafür, für ein Studienjahr in die USA zu fliegen bringt dies zahlreiche Vorteile mit sich. Zum einen verbessert man während des Aufenthaltes die eignen Fremdsprachkenntnisse erheblich. Zudem knüpft man während der Studienzeit auch viele neue Kontakte, und kann so ein internationales Netzwerk aufbauen. Da die meisten Universitäten in den Staaten privat finanziert werden, profitieren die Studenten von einem deutlich besseren Lernumfeld. Neben dem neusten Equipment, sowie moderner Technologie, ist auch die Betreuung deutlich ausgewogener als in Deutschland. Grundsätzlich betreut ein Professor in den USA nur etwa 15-20 Studenten. Zu guter Letzt macht sich ein Auslandsstudium auch immer positiv auf dem Lebenslauf bemerkbar und kann den Weg für eine internationale Karriere ebenen.

    Studienaufbau in den USA

    Das akademische Studienjahr in den USA dauert rund neun Monate. Es beginnt oftmals spät im August oder Anfang September und endet mit den Finals (Abschlussprüfungen) im Mai. Wie auch in Deutschland, ist das Jahr generell in zwei Semester unterteilt – ein Winter- und ein Sommersemester.

    Anders als hierzulande jedoch, ist das Studienangebot an den Universitäten in den USA deutlich umfassender. Grundsätzlich dauert das Studium vier Jahre und endet mit dem Erwerb eines Bachelor Grades. Die ersten beiden Studienjahre werden “General Studies“ genannt und umfassen Pflichtkurse (wie Geschichte, Mathematik und Fremdsprachen) in verschiedenen Bereichen. Dieses ermöglicht Studenten, verschiedene Fachbereiche besser kennenzulernen bevor sie sich im dritten Jahr auf ein Hauptfach festlegen müssen. In den letzten beiden Jahren müssen sich Studierende dann auf einen Major (Hauptkurs) festlegen. Diese kann zudem mit anderen Nebenkursen – auch Minors genannt- verbunden werden.

    Das Leben auf dem Campus

    Das Besondere an einem Studium in den USA ist, dass die Studenten auf einem Campusgelände leben. Üblicherweise sind die Wohnheime auf dem Gelände strikt nach Geschlecht unterteilt. Zudem teilen sich meistens zwei Studenten oder mehr ein Zimmer. Viele Universitäten haben zudem einige Wohnhäuser, die von Studentenverbindungen (Fraternities und Sororities genannt) geführt werden.

    Doch das ist nicht die einzige Besonderheit an einem US- Campus. Neben Wohnheimen, Klassenzimmern und Hörsälen, finden Studenten hier nämlich auch Bibliotheken, Restaurants, Kinos, Supermärkte, Sportstudios und Waschsalons. Somit gleicht der Campus oftmals einer Kleinstadt. Bewerbung um in den USA zu studieren

    Um für ein Bachelor-Studium in den USA zugelassen zu werden, müssen Studenten in der Regel verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Welche das genau sind, ist von Uni zu Uni unterschiedlich, da alle US Hochschulen autonom über ihre Bewerbungszulassungen entscheiden. Grundsätzlich endet die Frist für die Bewerbung an einer amerikanischen Universität immer Anfang des Jahres – in einigen Fällen sogar schon Ende Dezember. Neben dem Lebenslauf und Abiturzeugnis, muss auch ein Motivationsschreiben, ein Empfehlungsschreiben und ein Finanzierungsnachweis vorgelegt werden.

    TOEFEL & SAT

    Auch ein Nachweis über ausreichende Englischkenntnisse ist entscheidend für die Zulassung an einer US Uni. Dieser Nachweis erfolgt oftmals durch die Zulassungstests TOEFEL (Test of English as a foreign language) oder SAT (Scholastic Aptitude Test). Letzterer prüft durch zahlreiche Multiple Choice Aufgaben die mathematischen Kenntnisse sowie die Lese- und Schreibfähigkeiten in Englisch. Der Test dauert insgesamt 3 Stunden und 45 Minuten und kostet derzeit US$ 78 für internationale Studenten. Auch der TOEFEL Test prüft durch das Multiple Choice Verfahren die Schreibfähigkeit, den Wortschatz und die Grammatik, sowie das Lese- und Hörverständnis. Der Test dauert insgesamt 4 Stunden, kostet US$ 245 und ist zwei Jahre gültig.

    Studienkosten & Stipendien

    Potentielle Studenten müssen auch einen Nachweis über die Finanzierung des Studiums in den USA erbringen. Anders als in Deutschland, sind die Studiengebühren hier relativ hoch und betragen oftmals bis zu $40,000 pro Jahr. Sollte man sich dies nicht leisten können, gibt es jedoch zahlreiche andere Finanzierungswege. So stehen Studenten neben Stipendien der US-Hochschule, auch Pauschalstipendien, Sportstipendien und niedrig verzinste Bildungskredite zur Verfügung.

    VISUM

    Wird man an einer amerikanischen Hochschule angenommen, sollte man sich so früh wie möglich um ein sogenanntes Studenten-Visum kümmern. Dieses wird generell an der amerikanischen Botschaft oder an einem anderen zuständigen Generalkonsulat beantragt. Momentan gibt es zwei verschiedene Visa: Das erste ist das J-1-Visum, welches nur an Studenten vergeben wird, die ihren Studienplatz durch ein offizielles Austauschprogramm erhalten haben. Das F-1-Visum hingegen, ist für alle Studenten, die ihren Auslandsaufenthalt in den USA privat finanzieren. Wichtig ist jedoch, dass keines dieser Visa Studenten eine Arbeitserlaubnis erteilt.

    Kein Studienplatz bekommen?

    Sollte die Bewerbung an einer amerikanischen Universität nicht erfolgreich sein, gibt es dennoch weitere Möglichkeiten, um in den USA zu studieren. So offerieren mittlerweile zahlreiche private Organisationen (wie z.B. EF Education First) Studienjahre im Ausland. Diese verbinden oftmals einen Langzeitsprachkurs, mit verschiedenen studienvorbereitende Inhalte, Praktika und Examen. Entscheidet man sich bspw. für Anbieter wie EF, profitieren Studenten nach erfolgreichem Abschluss des Studienjahres sogar von einer garantierten Zulassung an einer Partneruniversität in den USA oder im Ausland.

    Bildquelle: © Unsplash (CC0 1.0)



    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 18. Oktober

    1414 König Siegmund garantiert dem Theologen Jan Hus, der die Rückkehr zur Armut der Urkirche fordert, freies Geleit für das Konstanzer Konzil. Trotzdem wird Hus in Konstanz als Ketzer verurteilt.
    1817 Auf der Wartburg treffen sich etwa 600 deutsche Studenten zum Gedenken an den Sieg in der Völkerschlacht bei Leipzig; das Wartburgfest wird zu einer Demonstration für Freiheit und Einheit.
    1938 Arabische Freischärler besetzen die Altstadt von Jerusalem, darunter auch die heiligen Stätten.