Sternbilder

    Aus WISSEN-digital.de

    Sternbild der Andromeda; karolingische Buchillustration, 9. Jh.

    Als Sternbild bezeichnet man eine Gruppe hellerer Fixsterne, die schon in früherer Zeit als zusammengehörige Figuren gedeutet worden sind. Seit Jahrtausenden hat man die größten Sterne fantasievoll zu Sternbildern zusammengefasst, um sich am Nachthimmel besser orientieren zu können. In den frühgeschichtlichen Kulturen Chinas, Assyriens und Babyloniens begann die Zusammenfassung einzelner auffälliger Sterne zu Sternbildern. Viele der heutigen Sternbilder stammen von den Griechen und Arabern.

    Seit 1928 existieren exakt festgelegte Areale der Sternbilder. Insgesamt sind 88 Sternbilder festgelegt, von denen 30 am nördlichen Nachthimmel, 47 am südlichen und elf an beiden Firmamenten zu sehen sind. Besonders schön sind die Sternbilder im Herbst und Winter zu sehen, da wir dann sehr dunkle Nächte haben. Wenn sich in einer sternklaren Winternacht unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, können wir unter günstigen Verhältnissen mit bloßem Auge rund 2 500 Sterne erblicken. Allerdings kann das menschliche Auge selbst hellste Sterne nur etwa 13 000 Lichtjahre weit wahrnehmen.

    Im Sommer ist der Himmel nachts heller, und wir sehen in Mittel- und Nordeuropa nur wenige Sterne. Am besten sieht man zuerst nach Norden und sucht den Großen Wagen, auch Großer Bär genannt. Verlängert man in Gedanken den Abstand zwischen den beiden hinteren "Wagenrädern", stößt man auf den Polarstern. Im Süden des Winterhimmels findet man den Orion und den Löwen. Bekannte Sternbilder sind außerdem vor allem die des Tierkreises: Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische.



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