Stauungspapille

    Aus WISSEN-digital.de

    eine pilzförmige Vortreibung und Verbreiterung der Sehnervenscheibe des Augenhintergrundes in den Glaskörperraum hinein. Die Stauungspapille entsteht durch Verdrängung oder Vermehrung von Gehirnflüssigkeit des Schädelinnenraumes. Dadurch gelangt eine Flüssigkeitsansammlung oder ein Ödem am Ende des Sehnerven zur Entwicklung, das sich in Form einer Stauungspapille darstellt. Diese kann einseitig oder doppelseitig auftreten. Eine Sehnervenentzündung fehlt. Es können Blutungen im Bereich der Sehnervenscheibe auftreten. Bei einem längeren Bestehen der Stauungspapille kann es sekundär zu einer Sehnervenatrophie mit Herabsetzung der Sehschärfe und Veränderung des Gesichtsfeldes kommen. Die Ursache einer Stauungspapille ist ein raumfordernder Prozess im Schädelinnern bei Hirngeschwülsten, Entzündungen der Hirnhäute, Blutergüsse oder ähnlichem. Die Behandlung wird sich in erster Linie auf das Grundleiden erstrecken. Tritt aber keine Rückbildung der Stauungspapille ein, so muss eine Entlastungsoperation des Schädels durchgeführt werden.



    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 22. August

    1864 Die erste 1. Genfer "Konvention zur Verbesserung des Loses der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde" entsteht. Sie geht auf die Initiative Henri Dunants zurück, der in seiner Schrift "Eine Erinnerung an Solferino", in der er seine Erlebnisse als Zeuge der Schlacht bei Solferino wiedergibt, zur Gründung einer Hilfsorganisation aufrief – das spätere Rote Kreuz.
    1910 Japan annektiert das Königreich Korea, dessen König zur Abdankung gezwungen wird.
    1948 In Amsterdam beginnt die erste Vollversammlung des Weltrats der Kirchen, um eine Verfassung für den Ökumenischen Rat auszuarbeiten.