Stapellauf

    Aus WISSEN-digital.de

    Zuwasserbringen eines Schiffs durch Abgleiten von einer Helling.

    Je nach Ablaufrichtung unterscheidet man Längs- (vorwiegend bei Seeschiffen) und Querstapellauf (meist bei Binnenschiffen). Zum Stapellauf wird das Schiff von den Stützlagern (Pallungen, Stapel), auf denen es während des Baues ruht, auf die Stapellaufeinrichtungen umgesetzt (umgepallt). Diese bestehen aus einem Läufer (Unterschlitten) und der der Schiffsform angepassten Aufklotzung (Oberschlitten). Zwischen beide treibt man paarweise Keile ein, wodurch das Schiff von den Stützlagern abgehoben wird. Nach dem Lösen der Halteeinrichtungen (Stopper) gleitet das Schiff mit den Unterschlitten auf hölzernen, stark gefetteten Ablaufbahnen ins Wasser.



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