Sir John Douglas Cockcroft

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    britischer Kernphysiker; * 27. Mai 1897 in Todmorden, † 18. September 1967 in Cambridge

    gehört mit zu den Begründern der modernen Kernphysik. Cockroft studierte in Manchester Mathematik, nach dem Ersten Weltkrieg auch Elektrotechnik und im Cavendish Laboratory in Cambridge (England) bei Rutherford Physik.

    Mit Kapitza arbeitete er an der Herstellung starker magnetischer Felder und tiefer Temperaturen, ab 1928 an der Protonenbeschleunigung durch hohe Spannungen, und arbeitete später zusammen mit E.T.S. Walton. 1932 beschoss er Lithium mit stark beschleunigten energiereichen Protonen und erhielt als Resultat zwei Heliumkerne. Danach arbeitete er an der durch Protonen erzeugten künstlichen Radioaktivität und zahlreichen anderen Atomumwandlungen durch Protonen und Deuteronen. 1934 übernahm er das Mond-Institut der Royal Society, 1939 den Jackson-Lehrstuhl für Naturwissenschaften. Im November 1939 beteiligte er sich an der Kriegsrüstung und bearbeitete die Anwendung von Radar bei der Küsten- und Luftverteidigung; er war dafür teilweise auch in den USA tätig. 1946 kehrte er nach England zurück und übernahm die Leitung des Atomforschungsinstituts in Harwell.

    1951 bekam er den Nobelpreis für Physik.



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