Seeschlangen

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(Hydrophiidae)

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Schlangen dieser Gattung kommen vor allem in den Küstengewässern des Indischen und Pazifischen Ozeans vor; sie haben sich einem Leben im Wasser nahezu vollständig angepasst.

Körperbau

Seeschlangen erreichen eine Körperlänge von etwa 150 Zentimeter und zeichnen sich besonders dadurch aus, dass ihr Schwanz seitlich abgeplattet ist und als Ruder verwendet werden kann. Die Nasenöffnungen der Tiere sind verschließbar, so dass beim Schwimmen kein Wasser eindringen kann. Wie viele Wasservögel so besitzen auch Seeschlangen Salzdrüsen, über die sie das überflüssig aufgenommene Salz wieder ausscheiden können. Einige Arten sind hoch spezialisierte Wasserbewohner, andere erinnern noch an die vorwiegend an Land lebenden Schlangen. Wie die Giftnattern (Elapidae), so besitzen auch die Seeschlangen im Oberkiefer zwei gut ausgebildete Giftzähne, die ein hoch wirksames Gift enthalten.

Ernährung und Fortpflanzung

Seeschlangen ernähren sich in der Regel von Wasservögeln, Lurchen und Fischen.

Während einige Arten eierlegend sind, so bringen Seeschlangen, die sich bevorzugt im Wasser aufhalten, meist lebende Jungtiere zur Welt.

Systematik

Familie aus der Zwischenordnung der Nattern- und Vipernartigen (Xenophidia) in der Unterordnung der Schlangen (Serpentes).

Einige Arten:

Gewöhnlicher Plattschwanz (Laticauda laticaudata)

Nattern-Plattschwanz (Laticauda colubrina)

Ruderschlange (Hydrophis spiralis)


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