Seehund

    Aus WISSEN-digital.de

    (Phoca vitulina)

    eigentlich: Gemeiner Seehund;

    Seehunde

    die uns bekannteste Robbenart ist an den Küsten Frankreichs, Spaniens und Kaliforniens beheimatet.

    Seehunde besitzen einen hundeähnlichem Kopf ohne sichtbare Ohren. Ausgewachsene Männchen erreichen eine Länge von knapp zwei Metern und ein Gewicht von bis zu 150 Kilogramm. Die Weibchen sind wie bei allen Robben wesentlich kleiner. Das Fell der Seehunde ist kurz, dicht und mit grauen Flecken übersät. An den vorderen und hinteren Gliedmaßen haben sich Schwimmhäute gebildet. An Land bewegen sich Seehunde - anders als beispielsweise Seelöwen - auf dem Bauch rutschend/robbend, da ihre Fußsohlen einander zugewandt sind und die Füße daher nicht unter den Bauch gezogen werden können.

    Die Nahrung der Seehunde besteht vor allem aus Krustentieren, z.B. kleinen Krebsen, Fischen und Wirbellosen.

    Die Paarung der europäischen Seehunde findet im Hochsommer statt; sie vollzieht sich bei den Seehunden im Wasser und nach einer Tragzeit von etwa zehn Monaten bringt das Weibchen ein bis zwei Junge zur Welt.

    In den achtziger Jahren waren die Seehunde durch ein allgemeines Robbensterben in ihrem Bestand stark gefährdet und stehen auf der roten Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens. Mittlerweile hat sich ihr Bestand weitgehend erholt.

    Sonstiges

    2006 wurde der Seehund zum Wildtier des Jahres gekürt.

    Systematik

    Art aus der Gattung der Phoca, die zur Unterfamilie der Seehunde (Phocinae) zählt, die wiederum zur Familie der Hundsrobben und Seehunde (Phocidae) gehört.



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