Schmerlen

Aus WISSEN-digital.de

(Cobitidae)

Schmerlen sind in mehr als 40 Arten vor allem in Europa, Asien und Nordafrika verbreitet. Sie halten sich bevorzugt in strömungsreichen Fließgewässern, aber auch in schlammigen Teichen auf.

Schmerlen sind kleine bis mittelgroße Fische, die je nach Art Gesamtlängen zwischen fünf und 30 Zentimetern erreichen. Der oft drehrunde Körper dieser Fischarten ist langgestreckt und wirkt sehr schlank. Der Kopf ist klein, das Maul unterständig und bei allen Arten mit drei Barteln versehen. Das Maul ist bei den verschiedenen Arten unterschiedlich entwickelt und bei einigen Arten als Saugorgan umfunktioniert. Rücken- und Bauchflosse sind lang und liegen in etwa in der Mitte des Körpers. Die meisten Schmerlenarten haben kleine, andere überhaupt keine Schuppen. In ihrer Zeichnung sind sie häufig recht auffällig. Die meisten Arten sind entweder quer oder längs gestreift.

Schmerlen ernähren sich in aller Regel von tierischer Kost. Mithilfe ihrer Barteln spüren sie im Bodenschlamm Insektenlarven und wirbellose Kleintiere auf.

In den gemäßigten Zonen laichen Schmerlen meist im Frühjahr ab. Das Weibchen legt nur mehrere hundert Eier, die entweder im Bodenschlamm abgelegt oder an Pflanzenteile geheftet werden.

Sonstiges

Die Bachschmerle wurde 1984 zum Fisch des Jahres gewählt.

Systematik

Familie aus der Unterordnung der Karpfenähnlichen (Cyprinoidei), die zur Ordnung der Karpfenfische (Cypriniformes) zählt.


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Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

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