Schleie

    Aus WISSEN-digital.de

    (Tinca tinca)

    auch: Schlie, Slie, Schuster;

    Verbreitungsgebiet

    Die Schleie ist vor allem in stehenden Gewässern mit schlammigem Boden beheimatet und hält sich bevorzugt in Bodennähe auf.

    Körperbau

    Die Schleie erreicht eine Gesamtlänge von 50 bis 70 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu zwei Kilogramm. Ihr relativ lang gestreckter Körper ist von bräunlicher Grundfärbung, Rücken- und Afterflosse sind kurz und abgerundet, die Schwanzflosse ist leicht eingebuchtet. Die Seitenlinie ist mit vielen kleinen Schuppen versehen, die Oberhaut fühlt sich schleimig an. Am Oberkiefer befindet sich ein Paar relativ kurze Barteln.

    Ernährung und Fortpflanzung

    Die Schleie ernährt sich vornehmlich von wirbellosen Tieren, Insektenlarven, Wasserpflanzen und organischen Abfallstoffen.

    Die Schleie laicht in den Sommermonaten (von Mai bis September) in größeren Kolonien ab. Die kleinen Eier werden portionsweise an Wasserpflanzen geheftet.

    In einigen Gebieten überwintern die Schleien im Bodenschlamm vergraben.

    In Europa ist die Schleie ein beliebter Speisefisch, der oft zusammen mit Karpfen in Zuchten gehalten wird.

    Sonstiges

    Die Schleie wurde zum Fisch des Jahres 2007 gewählt.

    Systematik

    Art aus der Familie der Weißfische (Cyprinidae) in Unterordnung der Karpfenähnlichen (Cyprinoidei), die zur Ordnung der Karpfenfische (Cypriniformes) zählt.



    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 21. Oktober

    1917 Lenin kehrt aus dem Exil nach Russland zurück, wo er in Petrograd die Menschen für die Revolution mobilisiert.
    1994 In Genf wird zwischen Nord-Korea und USA eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, mit der sich Nord-Korea zu der Beendigung seines Nuklearprogramms verpflichtet.
    1999 Russische Luftwaffen haben die tschetschenische Hauptstadt Grosny angegriffen. Nach tschetschenischen Angaben sind dabei 282 Menschen ums Leben gekommen und Hunderte verletzt worden. Die russische Regierung reagiert damit auf Bombenanschläge in Dagestan, Moskau und Wolgodonsk, für die sie tschetschenische Terroristen verantwortlich macht.