Sandotter

Aus WISSEN-digital.de

(Vipera ammodytes)

auch: Sandviper;

Sandottern sind über weite Gebiete Süd- und Südosteuropas verbreitet. Man findet sie vor allem in den Balkanländern, wo sie sich vor allem in trockenem, felsigen Gelände, in Weinbergen, aber auch im Pflanzendickicht aufhalten.

Die Sandotter erreicht Körperlängen von bis zu 90 Zentimetern und gilt als die giftigste Schlange Europas. Sie ist von relativ unauffälliger brauner oder grauer Grundfärbung und auf ihrem Rücken lässt sich deutlich ein schwarzes Zickzackband erkennen. Eindeutig identifizieren kann man die Sandotter an einem beschuppten aufrechten Horn, das sich auf der Schnauzenspitze befindet.

Die Sandotter ernährt sich vor allem von Kleinsäugern wie beispielsweise Mäusen oder Maulwürfen, frisst aber auch Eidechsen, kleine Vögel oder andere Schlangen.

Wie die meisten anderen Vipern bringt die Sandotter lebende Jungtiere zur Welt, die bei der Geburt in etwa 20 Zentimeter lang sind.

Da sich die giftige Sandotter als Kulturfolger häufig in der Nähe menschlicher Siedlungen aufhält, werden jedes Jahr relativ viele Menschen von ihr gebissen. Manche Bisse enden, wenn sie nicht rechtzeitig mit einem Serum behandelt werden, tödlich.

Systematik

Art aus der Familie der Vipern (Viperidae).

Weblinks

Sandotter


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Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

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