Salvador de Madariaga

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spanischer Schriftsteller; * 23. Juli 1886 in La Coruna, † 14. Dezember 1978 in Muralto

Madariaga verbrachte wegen seines Berufes und seiner politischen Anschauungen lange Jahre seines Lebens im Ausland. 1928 ging er nach Oxford. Dort lehrte er drei Jahre lang spanische Literatur. Nach dieser Zeit wurde er Botschafter seines Landes in den USA. Frankreich war seine nächste Station als Botschafter.

Bald darauf ergriff Franco in Spanien die Macht. Der engagierte Antifaschist Madariaga war dadurch gezwungen, ins Exil zu gehen. Er lebte in London und wurde einer der einflussreichsten Vertreter westeuropäischer Kultur und Liberalität. Über 40 Jahre lang konnte er nur von außen versuchen, auf Spanien und seine Politik einzuwirken. Während der Zeit in der Emigration beschäftigte er sich viel mit der Geschichte und Kultur seines Landes.

Er schrieb Biografien über bedeutende Spanier wie "Columbus" (1939), "Hernan Cortes" (1941) und "Bolivar" (1951). Auch über "Das Erbe der Konquistadoren" (1964) verfasste er ein Buch.

Ein anderer bekannter literarisierter Landsmann wurde ebenfalls Gegenstand seiner Betrachtung: "Über Don Quijote" erschien 1965.

Madariaga konnte erst 1976 in seine Heimat zurückkehren.


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