SCSI

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk. für: Small Computer System Interface, deutsch: Systemschnittstelle für kleine Computer,

    Standardschnittstelle für Erweiterungsgeräte wie CD-ROM-Laufwerk oder Festplatte. Bei SCSI handelt es sich um ein intelligentes Bussystem, das den Anschluss von mehreren Geräten an einen Controller erlaubt. Für den Betrieb eines SCSI-Busses innerhalb eines Computersystems ist ein Host-Adapter (in Form einer Steckkarte) erforderlich, der die Schnittstelle zwischen Systembus des PCs und dem SCSI-Bus darstellt. Der erste SCSI-Standard stammt aus dem Jahre 1986, die so genannte SCSI-1-Norm. SCSI-1 ermöglicht eine Datenübertragungsrate von maximal 5 MB/s und unterstützt den Anschluss von maximal acht Geräten (auch der Host-Adapter beansprucht übrigens einen Anschluss als Gerät). 1994 wurde der SCSI-2-Standard mit deutlich erhöhter Datenübertragungsrate (bis zu 40 MB/s) und Anschlussmöglichkeiten für bis zu 15 Geräte vorgestellt. Mit der Einführung von SCSI-2 tauchen nun auch Begriffe wie Fast-SCSI, WIDE-SCSI und Ultra-Wide-SCSI auf. Diese Unterteilung bezieht sich auf die Busbreite des eingesetzten SCSI-Busses. Während beispielsweise Fast-SCSI mit einer Busbreite von 8 Bit arbeitet, verwenden alle SCSI-Systeme mit der Erweiterung "Wide" 16 Bit Busbreite. Wide-SCSI-Systeme benötigen ein 68-poliges Kabel (im Gegensatz zu den herkömmlichen 50-poligen Kabeln). Der derzeit schnellste SCSI-Standard ist "Ultra-Wide SCSI-2" mit einem Bustakt von 20 MHz, einer Busbreite von 16 Bit und einer Datentransferrate von bis zu 80 MB/s. Das letzte Gerät einer SCSI-Kette muss terminiert werden. Bei Festplatten erfolgt dies mittels Jumper, bei externen Geräten mit einem so genannten Terminator.



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