Retikuläres Bindegewebe

    Aus WISSEN-digital.de

    Das retikuläre Bindegewebe, das weitgehend mit dem embryonalen Bindegewebe übereinstimmt, setzt sich aus speziellen Zellen, den Retikulumzellen, zusammen. Sie haben die Fähigkeit, Stoffe aufzunehmen und zu speichern.

    Um die Retikulumzellen herum liegen feinste, verzweigte Gitterfasern (Retikulumfasern), die die einzelnen Zellen wie ein Netz umschließen. Diese Gitterfasern umspinnen die glatten und quergestreiften Muskelfasern und lassen dadurch ein einheitliches Gewebe entstehen. Außerdem sind Gitterfasern am Aufbau von Epithelien und Haargefäßen beteiligt.

    Das retikuläre Bindegewebe ist die Grundlage der Lymphknoten, der Milz (Lien) und des Knochenmarks. Danach unterscheidet man zwischen lymphoretikulärem und myeloretikulärem Bindegewebe.

    Als retikuloendotheliales System (kurz RES) bezeichnet man all jene Zellen innerhalb des Körpers, die in der Lage sind, geformte Stoffteilchen aufzunehmen und zu speichern (Phagozytose). Hierher gehören einerseits die Retikulumzellen des Knochenmarks, der Lymphknoten und der Milz, andererseits auch die Wandzellen (Endothel) einiger Haargefäße, bewegliche Zellen innerhalb des lockeren Bindegewebes sowie besondere Zellen der Lungenbläschen (Alveolen).



    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 24. August

    1572 In der Bartholomäusnacht kommt es während der Hochzeitsfeierlichkeiten des protestantischen Heinrichs von Navarra mit Margarete von Valois zur Hugenottenverfolgung, angestiftet von der französischen Königinmutter Katharina Medici. In Paris kommt es dabei zu 3 000, auf dem Land zu 10 000 Toten.
    1936 Hitler lässt die am 16. März entgegen den Bestimmungen des Versailler Vertrags wiedereingeführte Wehrpflicht auf eine Wehrzeit von zwei Jahren verlängern.
    1963 In der Bundesrepublik findet der erste Spieltag der Fußball-Bundesliga statt, an der 16 Vereine teilnehmen.