Rainer Bonhof

Aus WISSEN-digital.de

deutscher Fußballspieler; * 29. März 1952 in Emmerich

Rainer Bonhof

Der Nationalspieler Rainer Bonhof spielte zunächst in Emmerich, ging 1970 nach Mönchengladbach, wo er vier deutsche Meisterschaften (1971, 1975 bis 1977), den Gewinn des DFB-Pokals (1973) und des UEFA-Cups (1975) feiern konnte. 1978 wechselte Bonhof zum FC Valencia, wo er 1980 den Titel im Europapokal der Pokalsieger errang. Im Jahr 1980 kehrte er mit seinem Wechsel zum 1. FC Köln in die Bundesliga zurück und wechselte schließlich 1983 zu Hertha BSC Berlin.

Bis zur Europameisterschaft 1980, an der er wegen Verletzung nicht teilnehmen konnte, spielte er 51-mal für die Nationalmannschaft. Der gelernte Automechaniker war als Nachfolger von Günther Netzer bei Mönchengladbach als Spielgestalter und trickreicher Schütze von Eck- und Freistößen zur zentralen Spielerfigur geworden. 1974 wurde er mit der deutschen Mannschaft Weltmeister, 1976 Vizeeuropameister.

Nach seiner aktiven Laufbahn schlug Bonhof die Trainerkarriere ein; in seiner Funktion als Cotrainer gewann er 1996 mit der deutschen Nationalmannschaft den Europameisterschaftstitel. Von 1998 bis 1999 war er als Cheftrainer seines alten Vereins Borussia Mönchengladbach tätig, danach als Trainer von Sporting Kuwait. Seit 2002 ist er Coach der U-21-Nationalmannschaft in Schottland.


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