Otto Schlick

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deutscher Techniker und Konstrukteur; * 16. Juni 1840, † 10. April 1913

Nach beendeter Schulzeit bezog der in Grimma in Sachsen geborene Schlick 1858 die Technische Hochschule Dresden. Er gründete mit 29 Jahren in Dresden eine Flussschiffswerft, und nachdem er sie eine Zeitlang mit Erfolg betrieben hatte, trat er beim Stabilimento Tecnico in Budapest und Fiume ein. 1875 wurde er Direktor der damaligen Norddeutschen Werft in Kiel - später Germaniawerft -, die er bis 1892 leitete. Von 1892 bis 1896 leitete er das Bureau Veritas in Hamburg, von 1896 bis 1908 war er Direktor des Germanischen Lloyd. 1908 zog er sich in den Ruhestand zurück.

Schlick ist durch Forschungen bekannt geworden, die die Beseitigung von Schwingungserscheinungen beim Schiff zum Gegenstand hatten. Sein Massenausgleichsverfahren ist auf fast allen Postdampfern und Kriegsschiffen mit Kolbenmaschinen eingeführt worden. Sein Schiffskreisel hat große Beachtung gefunden, obwohl er sich nicht eingebürgert hat.


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"Genie besteht immer darin, dass einem etwas Selbstverständliches zum ersten Mal einfällt."
Hermann Bahr

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