Ohrschmuck

Aus WISSEN-digital.de

Antike Ohrringe, 300 v. Chr.; Britisches Museum, London

als Ringe oder Stecker an den Ohrläppchen angebrachter Schmuck; hängend (an einem Bügel, der durch ein Loch im Ohrläppchen geführt wird) oder mittels Kettchen um die Ohrmuschel geschlungen; manchmal auch durch einen Clip befestigt; meist paarweise getragen.

Ohrgehänge aus Gold mit Edelsteinen, 11. Jh.

Die Ursprünge reichen mit den spitzen Ohrpflöcken und Kupferdrahtringen bis ins Neolithikum zurück. Ohrschmuck wurde im Orient von beiden Geschlechtern getragen, die Frauen trugen in Ur sichelförmige Symbole des Mondgottes, die Männer im Babylonischen Reich Marduksymbole, den Stern Ischtars oder Scheiben (Sonnensymbole). Die minoische und mykenische Kultur brachten v.a. ringförmigen Ohrringe hervor, die Griechen halbmond- und scheibenförmigen Ohrringe, mit Figürchen besetzt. Bei den Römern wurden derartige Scheiben durch Ornamentierungen durchbrochen. In Mitteleuropa setzte sich der Ohrring erst ab etwa dem 16. Jh. durch.


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Der Papst

Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

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