Nasenbär

Aus WISSEN-digital.de

(Nasua)

Der in Mittel- und Südamerika beheimatete Verwandte des Waschbären ist sehr anpassungsfähig und bewohnt daher sowohl sehr trockene als auch tropisch feuchte Gegenden.

Das tagaktive Tier ist in etwa dachsgroß, besitzt eine rüsselartige Schnauze und einen langen Schwanz. Sein Fell ist braun in den unterschiedlichsten Farbabstufungen.

Zwar stehen auch Kleinsäuger auf dem Speiseplan des Nasenbären, jedoch ernährt er sich hauptsächlich von Wirbellosen.

Nasenbären sind im Gegensatz zu den anderen Kleinbären tagaktiv und leben in größeren Gruppen von bis zu 30 Tieren. In den Gruppen leben grundsätzlich Weibchen mit ihren Jungtieren, die Männchen verlassen die Gruppe, sobald sie geschlechtsreif werden.

Nur während der Paarungszeit (im Frühjahr) schließen sich die Männchen einer Gruppe an und verteidigen diese gegen andere Konkurrenten.

Nach einer Tragzeit von anderthalb Monaten bringt das Weibchen bis zu sieben Junge auf die Welt, die noch blind und taub sind. Die Mutter kümmert sich etwa ein Jahr um sie, bis sie wieder trächtig wird.

Systematik

Gattung aus der Familie der Kleinbären (Procyonidae).

Arten:

Kleiner Nasenbär (Nasua olivacea)

Nelsons Nasenbär (Nasua nelsoni)

Südamerikanischer Nasenbär (Nasua nasua)

Weißrüsselbär (Nasua narica)


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Der Papst

Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

"Der große Vorteil der Bärte liegt darin, dass man nicht mehr viel von den Gesichtern sieht."
John Wayne

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