Nachtfalter

Aus WISSEN-digital.de

(Nocturna)

Mondvogel

Nachtfalter ist ein häufig gebrauchter Begriff, der für eine Gruppe vornehmlich nachtaktiver Schmetterlinge verwendet wird; aus Sicht des Systematikers gibt es eigentlich keine Tag- bzw. Nachtfalter; man teilt die Schmetterlinge lediglich in verschiedene Familien ein, wobei manche Tagfalter mit einer so genannten Nachtfalterart enger verwandt sein können als mit anderen Tagfaltern. Selbst die Zeit der Aktivität kann kein zuverlässiger Maßstab sein, da einige Nachtfalterarten auch tagaktiv sind.

Die Gruppe der Nachtfalter ist äußerst vielgestaltig, so dass es schwer fällt, gemeinsame Merkmale zu finden. Typisches Kennzeichen der als Nachtfalter bezeichneten Schmetterlinge kann jedoch die Form ihrer Fühler sein: Sie werden nicht nach oben hin kolbenartig dicker oder breiter, sondern sind meist fadenförmig oder gar gefiedert. Auch ist der Körper der Nachtfalter im Allgemeinen etwas gedrungener als der von Tagfaltern. In Ruhestellung werden die Flügel des Nachtfalters nicht zusammengeklappt, sondern fast wie ein schützendes Dach über den Körper gebreitet.

Besonders die nachtaktiven Nachtfalterarten zeichnen sich durch ihre unauffälligen Färbungen aus.

Systematik

Eigentlich ist Nachtfalter kein systematischer Begriff; man könnte ihn jedoch einordnen, indem man ihn als "Gruppe" innerhalb der Unterordnung der Großschmetterlinge (Heteroneura) bezeichnet.


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Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

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