Nachtaffen

Aus WISSEN-digital.de

(Aotes)

Diese Gattung besteht aus nur einer Art, die Nachtaffe oder Mirinka genannt wird. Nachtaffen sind im Norden Südamerikas verbreitet, wo sie sich besonders in tropischen Regenwäldern aufhalten und sich ganz an eine nächtliche Lebensweise angepasst haben.

Nachtaffen erreichen eine Körperlänge von bis zu etwa 35 Zentimetern. Sie haben einen relativ langen Schwanz, der mit bis zu 50 Zentimetern beträchtlich länger ist als der Rest des Körpers. Um auch in der Nacht sehen zu können, haben diese mittelgroßen Affen große Nachtaugen entwickelt, die eine stark gekrümmte Hornhaut aufweisen. Im Gegensatz zu anderen nachtaktiven Tieren orientieren sie sich auch bei völliger Dunkelheit noch mit ihren Augen und müssen nicht ihren Geruchs- oder Tastsinn einsetzen. Da sie sehr lichtempfindlich sind, sehen die Affen bei Tag nur sehr schlecht.

Nachtaffen sind Allesfresser und ernähren sich etwa von Früchten, Beeren, unreifen Nüssen, Insekten und anderen Kleintieren.

Nach einer Tragzeit von etwa vier Monaten bringt das weibliche Tier meist nur ein Jungtier zur Welt, das noch mindestens zwei Monate in der Obhut der Mutter bleibt.

Systematik

Gattung aus der Familie der Kapuzinerartigen (Cebidae).


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Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

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