Milben

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Milbe

Milben sind auf der ganzen Welt verbreitet. Da sie sich fast allen Lebensräumen anpassen können, sind sie sowohl an Land als auch in Gewässern anzutreffen.

Sie sind meist unter einem Zentimeter groß, mit Ausnahme der größeren Zecken. Die kleinsten Milben sind mit einem Zehntelmillimeter für das menschliche Auge kaum mehr sichtbar.

Ihr Körper ist kaum gegliedert. Sie besitzen wie alle Spinnentiere vier Beinpaare. Da es in dieser Tierordnung stark differierende Ernährungsweisen gibt, sind die Mundwerkzeuge entsprechend zum Kauen, Stechen oder Saugen geformt. Manche Milben machen Jagd auf andere Tiere ihrer Größenordnung, manche fressen Pflanzen oder ernähren sich als Blut- oder Pflanzensaftsauger. So sind die Säfte saugenden Gallmilben für die Entstehung von krankhaften Wucherungen an Pflanzen, den so genannten Gallen, verantwortlich. Zecken dagegen saugen das Blut von Warmblütern und Kriechtieren.

Manche Milben können Krankheiten übertragen bzw. auslösen, die Krätzmilbe (Sarcoptes scabiei) beispielsweise erzeugt beim Menschen Krätze, die Haarbalgmilben (zur Familie Demodicidae gehörig) Mitesser; die Hausstaubmilbe (Dermatophagoides ronyssinus) löst bei manchen Menschen allergische Reaktionen aus.

Systematik

Ordnung in der Klasse der Spinnentiere (Arachnida) mit etwa 30 000 Arten.

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