Maurice Ravel

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französischer Komponist; * 7. März 1875 in Cibourne, † 28. Dezember 1937 in Paris

Maurice Ravel

Heute gilt Ravel neben C. Debussy, der ihn in seinem Schaffen stark beeinflusste, als der ausdrucksvollste der französischen impressionistischen Musiker.

Maurice Ravels musikalische Begabung zeigte sich schon früh. Er besuchte von 1899 bis 1905 das Pariser Conservatiore, wo er auch bei G. Fauré studierte. Von der baskischen Mutter erbte er die Liebe zur spanischen Musik: die "Pavane pour une enfante défunte" (1899), die Oper "L'heure espagnole" (1911) und das Ballett "Bolero" (1928), das in einer spanischen Schenke spielt, sind Zeugnisse seiner südlichen Musikalität. Im 20. Jh. hatten besonders J. Albéniz und E.S. Satie einen großen Einfluss auf das Schaffen des Künstlers.

Plakat der Ravel-Oper »L´enfant et les sortilèges«

Nach einem Roman der französischen Schriftstellerin Colette schrieb er 1925 die Oper "L'enfant et les sortilèges" ("Das Kind und der Zauberspuk"). Sein eindringlichstes Werk ist das Ballett "Daphnis et Chloé" (1912), das er für die Ballets russes von Serge Diaghilew komponierte. Seine Klavierwerke "Miroirs" (1905), "Le tombeau de Couperin" (1917) und "Gaspard de la Nuit" (1908), ein Gegenstück zu Schönbergs "Pierrot lunaire", zählen zu seinen wichtigsten Stücken.

1932 erlitt Ravel einen Autounfall, von dem er sich nie wieder richtig erholte. 1933 erkrankte er an einem Nervenleiden, an dem er vier Jahre später starb.


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