Lyme-Borreliose

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    auch: Erythema migrans;

    erstmals 1976 aufgetretene Erkrankung, die ihren Namen von dem Ort des ersten Ausbruchs hat (Lyme in Connecticut). Die Krankheit wird durch den Holzbock übertragen und tritt entsprechend der jahreszeitlichen Häufung der Zecken vorzugsweise im Sommer und im Herbst auf. Die Durchseuchung der Zecken mit dem auslösenden Erreger Borrelia burgdorferi ist unterschiedlich, wird aber auf ca. 60 % geschätzt. Die Lyme-Krankheit verläuft in zwei Stadien:

    Frühsymptom ist meist das Erythema migrans, bei dem bis zu mehrere Wochen nach dem Zeckenbiss an der Bissstelle eine rundliche Rötung auftritt (ca. 2,5 cm), außerdem können auch ein allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber oder Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Oft verschwinden sämtliche Symptome von alleine wieder.

    Spätsymptome können die Entzündungen eines oder mehrerer Gelenke sein, eine Atrophie der Haut an der Fingerspitzen, eine Entzündung des Herzmuskels und Störungen der Gehirn- und Rückenmarksfunktion mit Lähmungen und einer Gehirnhautentzündung.

    Da es für diese Krankheit keine Impfung gibt, besteht die einzige Vorsorgemöglichkeit im Schutz vor Zeckenbissen. Einmal ausgebrochen, kann die Krankheit gut durch Antibiotika beherrscht werden.



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