Kurzgeschichte

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auf pointierende Charakterzeichnung oder überraschenden Schluss gerichtete Form der Kurzprosa. Die Kurzgeschichte ist eine epische Gattung. Sie ist eine literarische Form, die zwischen Novelle und Anekdote anzusiedeln ist. In der deutschsprachigen Literatur war der Begriff bis zum Ersten Weltkrieg nicht gebräuchlich. Er entwickelte sich in Anlehnung an die englisch-amerikanische Gattung der short story. In England war dagegen die Novelle keine eigene Gattung: der Begriff novel bezeichnete den Roman.

Die Geschichte der amerikanischen short story beginnt mit Washington Irving und Edgar Allan Poe, deren Werke auch europäische Schriftsteller beeinflussten. Weitergeführt wurde die Gattung durch Jack London. Im 20. Jh. fand die Gattung ihre bedeutendsten Vertreter in Sherwood Anderson, William Saroyan, Thomas Wolfe, William Faulkner, John Steinbeck und Ernest Hemingway. In Deutschland gewann die Gattung erst nach dem Zweiten Weltkrieg an Bedeutung, vor allem durch das Werk Wolfgang Borcherts. Kurzgeschichten finden sich z.B. auch im Werk von Siegfried Lenz, Günther Eich und Heinrich Böll.


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Der Papst

Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

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