Kontinentalverschiebung

Aus WISSEN-digital.de

auch: Kontinentaldrift, Epeirophorese;

geotektonische Theorie Alfred Wegeners, der zufolge sich die Kontinente, die als leichtere Sial-Schollen wie Eisschollen auf dem Wasser auf dem schwereren Untergrund Sima schwimmen, im Laufe der Erdgeschichte horizontal verschoben haben. Dabei wirkten Kräfte wie Polflucht und Westdrift. Die Theorie der Kontinentalverschiebung vermutet einen zusammenhängenden Urkontinent Pangäa, der bis ins Jungpaläozoikum bestand, dann im Mesozoikum auseinanderbrach und aus dem sich die heutigen Kontinente entwickelten. Amerika trennte sich so von Eurasien und Afrika, Australien, Vorderindien und die Antarktis vom afrikanischen Festlandblock. Dort, wo die driftenden Schollen aneinander drückten, entstanden Faltengebirge.

Seit den 1960-er Jahren ist die Theorie durch Forschungsergebnisse zum Großteil bestätigt. Sie ist die Grundlage für die heutige Theorie der Plattentektonik. Allerdings geht man heute nicht mehr von Sial-Platten aus, die auf dem Sima schwimmen, sondern von Lithospären-Platten, die sich auf der Asthenosphäre bewegen. Das bedeutet, dass sich die plattentektonischen Vorgänge nicht nur in der Erdkruste, sondern auch im Erdmantel abspielen.


www.Theorie24.de
Der Papst

Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

"Der große Vorteil der Bärte liegt darin, dass man nicht mehr viel von den Gesichtern sieht."
John Wayne

aus Zitatenschatz.de

Themen

Ludwig XIV.
Ein typischer Vetreter des höfischen Absolutimus ist der französische König Ludwig XIV. .

Schädel
Beim Aufbau des Schädels unterscheidet man zwischen Gesichts- und Gehirnschädel.

Igel
Im Oktober ist es wieder soweit: Der Igel hält seinen Winterschlaf bis zum Frühlingsmonat April.

Libyen
Der nordafrikanische Staat Libyen gilt als höchstentwickelter Staat Afrikas.

Kalenderblatt vom 26. Mai

1521 Kaiser Karl V. erlässt gegen Martin Luther das Wormser Edikt.
1938 Hitler legt den Grundstein zum Bau des ersten Volkswagenwerks.
1952 Die Außenminister Dean Acheson (USA), Antony Eden (Großbritannien), Robert Schumann (Frankreich) und Konrad Adenauer (Bundesrepublik Deutschland) unterzeichnen den "Vertrag über die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und den drei Westmächten", den Generalvertrag. Durch diesen wird das Besatzungsstatut aufgehoben. Die Bundesrepublik soll "gleichberechtigt in die europäische Gemeinschaft eingegliedert" werden.