Klapperschlangen

Aus WISSEN-digital.de

(Crotalus)

eigentlich: Echte Klapperschlangen;

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Klapperschlangen sind von Kanada bis nach Argentinien verbreitet. Sie besiedeln nahezu alle Lebensräume und halten sich bevorzugt am Boden auf.

Körperbau

Klapperschlangen erreichen je nach Art Körperlängen zwischen 50 Zentimetern und über zwei Metern. Sie besitzen einen relativ plumpen Körperbau mit meist deutlich abgesetzter Kopfpartie. Die Tiere sind meist von bräunlicher bis gelblicher Färbung mit jeweils dunklerer Zeichnung.

Gemeinsames Merkmal aller Klapperschlangen ist die am Schwanzende befindliche Hornrassel, die ihnen ihren Namen verliehen hat. Sie besteht aus zwei Hornringen, die Überreste der Häutung sind. Nach jeder Häutung (etwa drei Mal pro Jahr) wird der Klapperschwanz um ein loses Hornglied länger.

Bei Erregung vibriert das Schwanzende so schnell seitlich, dass ein schwirrender Ton hervorgerufen wird, der sich eigentlich gar nicht als Klappern bezeichnen lässt. Das "Klappern" dient also nicht der innerartlichen Verständigung (Schlangen sind taub), sondern ist ein Warnsignal, das Feinde abschrecken soll, denn das Gift der Klapperschlange ist hoch wirksam und setzt sich sowohl aus Blut- (Hämo-) als auch aus Nervengiften (Neurotoxinen) zusammen.

Ernährung

Klapperschlangen ernähren sich bevorzugt von Kleinsäugern und Vögeln, die sie mithilfe eines zwischen Nase und Augen befindlichen, so genannten Grubenorganes wahrnehmen können, das sensibel auf Temperaturschwankungen reagiert.

Fortpflanzung

Die Paarung findet meist im Frühjahr statt; die Männchen liefern sich erbitterte Kämpfe um die Gunst der Weibchen, bei denen sie ihre Giftzähne jedoch nie einsetzen. Nach einer Tragzeit von etwa sechs Monaten bringt das Weibchen je nach Art unterschiedlich viele Jungtiere zur Welt.

Systematik

Gattung aus der Familie Grubenottern (Crotalidae).


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Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

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