Kanarische Inseln

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Inseln der Seligen, Atlantiden, Hesperiden, Gorgonen-Inseln;

    Zu Spanien gehörende Inselgruppe vor Nordwestafrika mit einer Gesamtfläche von 7 447 km² und 1,98 Millionen Einwohnern. Die kanarischen Inseln sind in zwei Provinzen eingeteilt: Santa Cruz de Tenerife mit Hauptstadt Santa Cruz und Las Palmas de Gran Canaria mit Hauptstadt Las Palmas, und bestehen insgesamt aus sieben Hauptinseln: Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hiero.

    Auf den kanarischen Inseln herrschen Hochlandflächen und Vulkanberge vor, das Klima ist ozeanisch-subtropisch. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind Tourismus sowie der Export von Südfrüchten und Weinanbau.

    Geschichte

    Die "glücklichen Inseln", so die Übersetzung des Namens, den die Römer im 11. Jh. den Kanarischen Inseln im Atlantik gaben, waren bereits den Phönikern bekannt und wurden im Mittelalter von Arabern neu entdeckt. Im 14. Jh. waren die kanarischen Inseln zum Teil von Normannen besetzt. Ab dem 14. Jahrhundert landeten Genuesen, Portugiesen und Spanier auf der Inselgruppe, bis Spanien 1478 bis 1496 die Inseln eroberte und als Ausgangspunkt für die Entdeckungen und Eroberungen auf den amerikanischen Kontinenten nutzte. Noch heute finden sich zahlreiche Ruinen und ein mythisches Kastenwesen.



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