James J. Heckman

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amerikanischer Ökonometriker; * 19. April 1944 in Chicago

Heckman studierte Mathematik und Wirtschaftswissenschaften. 1971 promovierte er in Princeton über ein wirtschaftswissenschaftliches Thema. Anschließend arbeitete er am National Bureau of Economic Research, ab 1973 war er als Dozent an verschiedenen Universitäten tätig. Von 1988 bis 1990 war er Professor an der Yale University, ab 1991 Direktor des Zentrums für die Evaluation von Sozialprogrammen in Chicago. Seit 1995 ist er "Henry Schultz Distinguished Service" Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Chicago.

Heckmans Methoden zur Behandlung selektiver Stichproben brachten entscheidende Fortschritte auf dem Gebiet der Statistik. Insbesondere die Anwendung im Bereich gesellschaftlich-sozialer Problemfelder stand im Vordergrund von Heckmans Forschung.

2000 erhielt er zusammen mit Daniel L. McFadden den Wirtschafts- Nobelpreis für Arbeiten auf dem Gebiet der Mikroökonometrie.


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