Jahreszeit

Aus WISSEN-digital.de

Die Jahreszeiten ergeben sich durch den Stand der Sonne zur Erde, bzw. sie bezeichnen den durch die unterschiedlichen Erdzonen bedingten Vegetations- und Klimaverlauf innerhalb eines Jahres. Es gibt vier Zeitabschnitte.

Im Gegensatz zur fälschlich weit verbreiteten Meinung, die Jahreszeiten seien von der Entfernung Erde-Sonne abhängig, beruhen sie auf der Neigung der Erdachse gegen ihre Bahnebene. Die Erde bewegt sich mit rund 30 km/s in einem Abstand von etwa 150 Millionen Kilometern auf einer nahezu elliptischen Bahn um die Sonne. Für einen Umlauf braucht die Erde 365 ¼ Tage, also ein Jahr.

Der Jahreszeitenwechsel beruht darauf, dass die Umdrehungsachse der Erde auf der Erdbahnebene nicht senkrecht steht. Die Erdachse ist gegen die Bahnebene geneigt, nämlich um 66,5°, und stets auf den Polarstern gerichtet. Diese Neigung wird beim Umlauf um die Sonne beibehalten. Dadurch erreicht die Sonne im Verlauf eines Jahres in den verschiedenen geografischen Breiten verschiedene Höhen über dem Horizont und verschiedene Einstrahlungswinkel, also auch verschiedene Mittagshöhen; so kommt es in Richtung der Pole zur Sommer- und Wintersonnenwende. Dadurch werden zum einen die bekannten klimatischen Unterschiede zwischen den Jahreszeiten und zum anderen die unterschiedlichen Längen von Tag und Nacht im Verlauf eines Jahres hervorgerufen. Im Bereich der Äquatorialzone sind diese Effekte allerdings weitgehend vernachlässigbar, je weiter man sich von dieser aber entfernt, desto mehr unterscheiden sich die Einstrahlungsverhältnisse

Man unterscheidet vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Diese Jahreszeiten sind auf der Nord- und der Südhalbkugel halbjährlich gegeneinander verschoben, d.h. wenn auf der Nordhalbkugel Sommer ist, herrscht auf der Südhalbkugel Winter. Die Übergänge zwischen den astronomischen Jahreszeiten sind durch die Sonnenwenden und die Tagundnachtgleichen bestimmt.

Da die Erde auf der Bahn um die Sonne ihre Geschwindigkeit verändert, ist die Länge der Jahreszeiten nicht genau gleich lang (sie variiert um einige Tage). Über längere Zeiträume verändert sich die Länge der Jahreszeiten. In den Tropen werden die Jahreszeiten aber nicht astronomisch, sondern durch den Niederschlag bestimmt, wodurch man Regen- und Trockenzeiten differenziert.


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Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

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