Irenäus Eibl-Eibesfeldt

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österreichischer Verhaltensforscher; * 15. Juni 1928 in Wien

Als Zoologe und Botaniker war Eibl-Eibesfeldt ab 1949 enger Mitarbeiter von Konrad Lorenz. 1963 habilitierte er sich an der Universität München und arbeitete zunächst als Privatdozent. 1969 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt.

1970 bis zu seiner Emeritierung 1996 leitete er die Arbeitsgruppe für Humanethologie des Max-Planck-Instituts in Percha bei Starnberg. Er gilt als Begründer dieser neuen Disziplin, die sich der Verhaltensforschung beim Menschen widmet. Seine Thesen vor allem zu Themen wie der Rolle der Frau in der Gesellschaft sind jedoch umstritten und gelten heute als teilweise überholt.

Irenäus Eibl-Eibesfeldt wurde 1995 mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Zu seinen weiteren Preisen zählen der Bayerische Verdienstorden (1997), das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse (1998) und der Ehrenpreis der Hans-Sielmann-Stiftung für den Einsatz für den Naturschutz, vor allem auf den Galápagos-Inseln (2001).

Veröffentlichungen: "Liebe und Hass. Zur Naturgeschichte elementarer Verhaltensweisen" (1970), "Der vorprogrammierte Mensch" (1973), "Krieg und Frieden aus der Sicht der Verhaltensforschung" (1975), "Der Mensch - das riskierte Wesen. Zur Naturgeschichte der menschlichen Unvernunft" (1988) u.a.


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Das Skelett des Fußes besteht aus sieben Fußwurzelknochen (Sprungbein, ...

"Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir müssen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht."
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