Ibn Abdul-Aziz Fahd

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König von Saudi-Arabien; * um 1920 in Riad, † 1. August 2005 in Riad

auch: Fahd Ibn Abd al-Asis;

seit 1982 König von Saudi-Arabien; wichtigster Gegenspieler des islamischen Fundamentalismus. Fahd bekleidete von 1962 bis 1975 das Amt des Innenministers. Von König Chalid 1975 zum 1. stellvertretenden Ministerpräsidenten ernannt, übte er bereits unter diesem die eigentliche Herrschaft über Saudi-Arabien aus. Der Wirtschaftsfachmann Fahd gilt allgemein als pro-westlicher und moderner Herrscher. Als Gegner des Fundamentalismus brach er 1988 die diplomatischen Beziehungen zum Iran ab. Am zweiten Golfkrieg (1991) beteiligte er sich und kämpfte auf Seiten der von den USA angeführten Alliierten gegen den Irak. Seit 1986 lautet eine offizielle Anrede für den saudi-arabischen König "Diener der zwei Schreine" (damit sind Mekka und Medina gemeint).

König Fahd übergab 1995 nach einem Schlaganfall die Regierungsgeschäfte an seinen Bruder, den Kronprinzen Abdullah.


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