Hohltiere

Aus WISSEN-digital.de

(Coelenterata)

Hohltiere sind in weiten Gebieten der gesamten Welt verbreitet; sie sind in großer Zahl in allen Ozeanen zu finden, lediglich einige Arten kommen auch im Süßwasser vor. Sie umfassen die Nesseltiere und Rippenquallen.

Aufbau

Ihr Körper besteht aus zwei Zellschichten, deren Bau sich auf die Grundform eines Bechers oder Schlauches zurückführen lässt, der an einem Ende geschlossen ist. Sowohl in der inneren als auch in der Äußeren Zellschicht befinden sich Muskelfasern, die es dem Tier erlauben, sich zusammen zu ziehen. Der innere Hohlraum wird als Darmleibeshöhle bezeichnet.

Hohltiere ernähren sich von tierischem Plankton, größere Arten erbeuten Kleinkrebse und Fische.

Die Vermehrung der Hohltiere erfolgt zumeist ungeschlechtlich durch Teilung oder Knospung, einige Arten entstehen aber auch aus befruchteten Eiern.

Systematik

Unterabteilung aus dem Teilreich der Echten Vielzeller (Eumetazoa) im Unterreich der Vielzeller (Metazoa).

Stämme:

Nesseltiere (Cnidaria) mit den Klassen

Blumentiere (Anthozoa) mit den Unterklassen:

Bödenkorallen (Tabulata) - ausgestorben Runzelkorallen (Rugosa) - ausgestorben Achtstrahlige Korallen (Octocorilla) Sechsstrahlige Korallen (Hexacorallia) Echte Quallen (Scyphozoa)

Hydrozoen (Hydrozoa)

Nessellose Hohltiere (Acnidaria) mit der einzigen Klasse Rippenquallen (Ctenomorpha)


WISSEN-TV

Themen

Ludwig XIV.
Ein typischer Vetreter des höfischen Absolutimus ist der französische König Ludwig XIV. .

Schädel
Beim Aufbau des Schädels unterscheidet man zwischen Gesichts- und Gehirnschädel.

Igel
Im Oktober ist es wieder soweit: Der Igel hält seinen Winterschlaf bis zum Frühlingsmonat April.

Libyen
Der nordafrikanische Staat Libyen gilt als höchstentwickelter Staat Afrikas.

Kalenderblatt vom 6. Februar

1778 Französisch-amerikanisches Bündnis.
1919 Die erste Sitzung der deutschen Nationalversammlung nach dem Ersten Weltkrieg findet in Weimar statt.
1945 I. Weltkonferenz der Gewerkschaften.