Gleithörnchen

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    (Pteromyinae)

    Die nachtaktiven Säugetiere treten in Nordeuropa (selten), Nordamerika sowie in Asien auf.

    Sie haben eine Körperlänge zwischen zwölf und 65 Zentimeter, ihr dicht behaarter Schwanz wird acht bis 60 Zentimeter lang, das Gewicht beträgt zwischen 50 und 800 Gramm. Gleithörnchen haben eine behaarte Flughaut, die sich seitlich am Körper zwischen Vorder- und Hinterpfoten spannt. Damit können sie bis zu 50 Meter weit gleiten und durch Spannungsänderungen der Flughaut und unter Zuhilfenahme ihres buschigen Schwanzes die Flugrichtung ändern. Bei der Landung fängt die Flughaut die Wucht des Aufpralls ab.

    Alle Gleithörnchen sind Waldtiere. Sie fressen Knospen, Früchte, Nüsse, manche Arten auch Vogeleier und junge Vögel sowie Insekten. Am Boden sind sie sehr viel ungeschickter als in den Bäumen, weil die Flughaut sie beim Laufen behindert. Ihre Nester liegen hoch oben in den Bäumen in verlassenen Höhlen oder Nestern. Die schlimmsten Feinde der Gleithörnchen sind Marder, Eulen und bestimmte Greifvogelarten.

    Als Kulturflüchter werden die Gleithörnchen in Europa immer mehr nach Osten abgedrängt.

    Systematik

    Unterfamilie in der Familie der Hörnchen (Sciuridae) mit über 30 Arten in verschiedenen Gattungen.

    Arten:

    (Die Gattung ist jeweils durch den ersten Teil des lateinischen Namens gekennzeichnet.)

    Felsgleithörnchen (Eupetaurus cinereus)

    Assapan (Glaucomys volans)

    Nördliches Gleithörnchen (Glaucomys sabrinus)

    Java-Gleithörnchen (Hylopetes lepidus)

    Riesengleithörnchen (Petaurista grandis)

    Taguan (Petaurista petaurista)

    Weißkehlgleithörnchen (Petaurista leucogenys)

    Gewöhnliches Gleithörnchen (Pteromys volans)



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