Ganges

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auch: Ganga;

Der Ganges in Indien

größter Strom in Vorderindien mit einer Länge von 2 700 km. Der Ganges entspringt im Himalaja und mündet in den Golf von Bengalen. Zusammen mit dem Brahmaputra bildet er eines der größten Flussdeltas der Welt. Das Flussdelta wird teilweise landwirtschaftlich genutzt, weil der Boden hier außerordentlich fruchtbar ist. Allerdings kommt es hier häufig zu Wirbelstürmen und Überflutungen. Große Teile des Deltas sind sumpfig.

Heilige Kühe am Ganges

Abholzungen in großem Umfang am Oberlauf des Flusses gefährden das natürliche Gleichgewicht. Es kommt zu verstärkten Schlammabtragungen am Oberlauf und Schlammablagerungen im Delta. Der Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeit macht sich durch Wassermangel in der Trockenzeit und Überschwemmungen in der Regenzeit stärker als früher bemerkbar. Man nimmt an, das die verstärkte Nutzung des Flusses zur Bewässerung und die Abholzungen am Oberlauf dies mit verursacht haben.

Der Ganges ist der heilige Fluss des Hinduismus. Er reinigt die Pilger, die rituell in ihm baden, und die Asche der Toten (Feuerbestattungen) wird traditionell dem Fluss übergeben. Wichtige Pilgerstätten sind Varanasi und Allahabad.


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