Galliarde

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(französisch: Gaillarde, italienisch: gagliarda, englisch: gaillard)

höfischer Paartanz aus Italien, der dort zwischen 1550 und 1650 meist im dreizeitigen Takt getanzt wurde. Besonders charakteristisch sind die Sprünge der Galliarde, die ursprünglich einen Werbetanz darstellte. Sie folgte häufig als schnellerer Nachtanz auf die langsame, geschrittene Pavane. Ab ca. 1650 auch als selbstständiges Instrumentalstück für Lauten- oder Tasteninstrumente gebräuchlich. In Frankreich zu Ende des 17. Jh.s auch als feierliches Charakterstück im zweizeitigen Takt (galiarda dolorosa) gebräuchlich, bevor sie um 1700 außer Mode kam.


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Ralph Waldo Emerson

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