Fremde Länder und Kulturen kennenlernen - Ein Schüleraustausch erweitert den Horizont

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    Andere spannende Kulturen erleben und neue Länder erkunden. Und vielleicht sogar das Lieblingsland entdecken, dort studieren zu wollen und schließlich auch den Traumjob finden. Der Schüleraustausch macht's möglich! Denn besonders in der wichtigsten Findungsphase junger Schüler, ist ein Austausch die perfekte Gelegenheit, um in dieses Abenteuer hineinzuschnuppern. Ein einziger Schüleraustausch kann Flügel wachsen lassen und so manchen Eigenbrödler aus seiner Haut fahren lassen und zum lebhaften, interessierten und wissbegierigen Menschen mutieren lassen. Der nicht davor Halt macht, Neues entdecken und anpacken zu wollen. Dieses Erlebnis prägt nachhaltig den Schüler, erweitert definitiv den Horizont und öffnet womöglich ungeahnte Türen für den zukünftigen Werdegang.

    Den Traum vom Auslandsjahr verwirklichen

    Grundsätzlich ergibt sich bei der Möglichkeit an einem Schüleraustauschprojekt aktiv teilnehmen zu können, eine ganz große Chance, auf eigenen Füßen stehen zu können und zu müssen. Schließlich ist man in dieser Phase während des gesamten Zeitrahmens des Austausches auf sich allein gestellt. Und genau das ist es, was den noch jungen Schüler von jetzt auf gleich ein ganzes Stück erwachsener und selbstständiger werden lässt. Viele Schüler träumen von einem Auslandsjahr oder der Möglichkeit, einmal im Ausland zur Schule zu gehen, oder schließlich auch zu studieren.

    Und warum sollte man dann die Gelegenheit nicht beim Schopf packen und alles daran setzen, diese Chance zu nutzen? Denn begehrt sind diese Möglichkeiten allemal und freie Plätze hierfür rar gesät. Auf International Experience e.V. kann man sich übrigens ganz gut weitere, wertvolle Informationen rund ums Thema Schüleraustausch einholen.

    Den Horizont erweitern

    Der Austausch, beispielsweise in die USA, nach England oder in andere Ländern, in denen englisch als Landessprache herrscht, ist das beste Sprungbrett, um sich sein Wissen und vor allem seine Fähigkeiten in englischer Sprache auf einem Streich zu erweitern und zu verbessern. Nichts ist zum Erlernen einer Fremdsprache besser, als diese im Land selbst aktiv zu sprechen. Der tägliche Umgang mit der Sprache selbst und die Tatsache, dass niemand die Muttersprache Deutsch beherrscht, ist schon allein die beste und effektivste Lehrmethode zum kennenlerne der Fremdsprache und dem "Sprung ins kalte Wasser". Das Kultivieren einer Fremdsprache ist somit bestens gegeben.

    Hinzu kommt noch die Möglichkeit, dass der Schulbesuch oder das Studium schließlich sogar ganz in der Landessprache abgehalten werden muss. Ein sehr großer Vorteil für die zukünftige Berufswahl. Denn wer einen Auslandsaufenthalt in seinen Bewerbungsunterlagen vorweisen kann, ist immer klar im Vorteil gegenüber anderen Bewerbern, die diese Fähigkeit nicht vorweisen können. Ob klassischer Schüleraustausch, oder High School Year im Ausland: Beides kommt grundsätzlich immer bei zukünftigen Arbeitgebern gut an und bescheinigt eine sehr gute Fähigkeit, sich selbst strukturiert im Ausland selbst zu organisieren bei guter Beherrschung der Landessprache.

    Europa oder Übersee?

    Die meisten Schüleraustausche-Programme bieten in erster Linie einen Austausch in europäische Nachbarländer, wie Italien, Spanien, England, Belgien, Frankreich, Irland, Island, Schweiz, Schottland an. Je nach Schulform und Intensität der Austauschprogramme und der Vielfalt, kann ein Schüler sogar das jeweilige Land für seinen Austausch selbst aussuchen. Wen es eher in die Ferne zieht, kann nach Australien, Neuseeland, USA, Argentinien, Costa Rica, Kanada oder auch Südafrika reisen - dies sind mit die beliebtesten Länder für Übersee. Soll in erster Linie die Fremdsprache erlernt werden, sollte auf die Landessprache geachtet werden und auch auf die jeweiligen Dialekte in den verschiedenen Regionen des Landes selbst.

    Wer beispielsweise sein klassisches Englisch aufpolieren will, der sollte nicht zwingend nach Schottland, Irland, oder auch in die USA reisen. Denn besonders dort sind die Dialekte extrem stark vertreten. Australien, Neuseeland und auch Südafrika und natürlich England sind hierfür wohl besser geeignet.



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