Flöhe

Aus WISSEN-digital.de

(Pulex irritans)

eigentlich: Menschenfloh;

Flöhe sind in vielen verschiedenen Arten über die gesamte Welt verbreitet, wo sie als Parasiten meist in der Nähe von Säugetieren zu finden sind.

Sie erreichen eine Körperlänge von bis zu fünf Millimetern, ihr Kopf ist sehr klein und mit kräftigen Mundwerkzeugen versehen. Der Körper wird nach hinten zunehmend kräftiger. Die Fühler der Flöhe sind kurz, die Flügel fehlen ganz. Der Körper ist meist von bräunlicher Färbung und mit drei kräftigen Beinpaaren versehen; besonders das hintere Beinpaar befähigt die kleinen Insekten dazu, große Sprünge vorzunehmen. Sie können dabei Höhen von 20 Zentimetern und Weiten von über 30 Zentimetern erreichen.

Als Parasiten ernähren sich Flöhe vornehmlich vom Blut ihres Wirtes; die Eier des Flohs werden meist in Abfällen abgelegt, von denen sich die Larve, die eine vollständige Verwandlung (Holometabolie) durchmacht, ernährt. Erst als Imago lebt der Floh hauptsächlich auf seinem Wirt.

Neben dem Menschenfloh ist der Hundefloh bekannt, der den Hundebandwurm übertragen kann; im tropischen Amerika, in Afrika und Südasien ist der Sandfloh (Tunga penetrans) ein bei Badegästen unbeliebter Strandbewohner, dessen Bisse sich meist stark entzünden; der in Indien beheimatete Rattenfloh (Xenopsylla cheopis) gilt als Überträger der Beulenpest.

Systematik

Art aus der Ordnung der Flöhe (Siphonaptera), die zur Klasse der Insekten (Insecta) gehört.


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