Episches Theater

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insbesondere durch die theoretischen Schriften von B. Brecht in den 1920er Jahren eingeführter Begriff für eine Form des Schauspiels, die die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf das "Wie" statt auf das "Was" lenkt. Das Darstellungsverfahren des epischen Theaters steht im Widerspruch zu dem des aristotelischen Theaters. Jegliche Spannung wird ausgeschaltet, indem die Geschichte schon im Voraus erzählt wird; Unterbrechungen der Handlung durch eingeschobene Lieder ("Songs") fordern die Intellektualität der Zuschauer ein; damit soll eine neue Form von Wirklichkeit entstehen. Der offen bleibende Ausgang des Stückes soll zum Nachdenken anregen.


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