Darmstädter Künstlerkolonie

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von Großherzog Ernst Ludwig seit 1899 nach Darmstadt berufene Gebrauchsgrafiker und Architekten, unter anderem P. Behrens, R. Bosselt, P. Bürck, H. Christiansen, L. Habich, P. Huber, J.M. Olbrich.

Olbrich entwarf für zwei Ausstellungen auf der Mathildenhöhe die wichtigsten Bauten, unter anderem das Ernst-Ludwig-Haus, sieben Ausstellungsvillen als Wohnhäuser der Künstler, die Halle für Flächenkunst - alles im Wiener Sezessionsstil; zur zweiten Ausstellung von 1907/08 eine Erweiterung der Siedlung durch das Ausstellungsgebäude für freie Kunst mit dem Hochzeitsturm.

Durch die Darmstädter Künstlerkolonie wurde Darmstadt zu einem Zentrum des Jugendstils. Nach dem Tode Olbrichs 1908 war die Darmstädter Künstlerkolonie bis zum Ersten Weltkrieg nur noch von lokaler Bedeutung.


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