Daniel Day-Lewis

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    irischer Schauspieler; * 29. April 1957 in London

    britischstämmiger Schauspieler mit irischer Staatsbürgerschaft; Sohn des Lyrikers Cecil Day-Lewis. Studierte Schauspiel an der Bristol Old Vic School.

    1971 spielte Daniel Day-Lewis seine erste Rolle in "Sunday, Bloody Sunday" unter der Regie von John Schlesinger. Bis 1982 widmete er sich vor allem dem Theater. 1985 machte er in "Mein wunderbarer Waschsalon“ auf sich aufmerksam. Berühmt wurde er mit "Mein linker Fuߓ (1989). Day-Lewis spielt darin einen spastisch gelähmten Maler und Schriftsteller, der nur mit seinem linken Fuß arbeiten kann. Die eindringliche Darstellung sorgte für internationale Anerkennung und den Gewinn des Oscars als bester Hauptdarsteller.

    "Im Namen des Vaters" (1993) brachte ihm neben einer Golden-Globe- auch eine Oscar-Nominierung ein. 2002 spielte er neben Leonardo DiCaprio unter der Regie von Martin Scorsese in "Gangs of New York“ einen gewalttätigen Bandenanführer und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Auch für diese Rolle war er für den Oscar nominiert, wurde aber von Adrien Brody ausgestochen.

    2008 schließlich konnte er den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in "There Will Be Blood" (2007) unter der Regie von Paul Thomas Anderson gewinnen. Der Ire spielt darin den Unternehmer Plainview, der Ende des 19. Jahrhunderts ins Ölgeschäft einsteigt und sich mit brutaler Härte gegen mögliche Konkurrenten durchsetzt.

    Day-Lewis ist mit Rebecca Miller, der Tochter von Arthur Miller, verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder. Einen weiteren Sohn hat der Schauspieler aus einer früheren Beziehung mit der Schauspielerin Isabelle Adjani.

    Filme (Auswahl)

    1971 - Sunday, Bloody Sunday

    1982 - Gandhi

    1985 - Mein wunderbarer Waschsalon (My Beautiful Laundrette)

    1988 - Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

    1989 - Mein linker Fuß (My Left Foot)

    1992 - Der letzte Mohikaner (The Last of the Mohicans)

    1993 - Zeit der Unschuld (The Age of Innocence)

    1993 - Im Namen des Vaters (In the Name of the Father)

    1996 - Hexenjagd (The Crucible)

    1997 - Der Boxer (The Boxer)

    2002 - Gangs of New York

    2007 - There Will Be Blood



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