DVD+RW

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk. für: Digital Versatile Disk ReWritable;

    eine mehrfach beschreibbare DVD, d.h. die Daten einer vorherigen Schreibsession lassen sich von diesem optischen Speichermedium wieder löschen.

    Mit der DVD+RW wird ein Format der drei zur Zeit üblichen und miteinander konkurrierenden, technisch aber vom Prinzip gleich funktionierenden Formate realisiert. Diese drei sich nur in relativ kleinen Details unterscheidenden Formate sind: DVD+RW, DVD-RW und DVD-RAM. Die DVD+RW-Technik wird von den Firmengruppen Philips und Sony, des Weiteren auch von Hewlett Packard, Mitsubishi, Ricoh, Thomson, Verbatim, Yamaha gefördert. Diese Firmen bündeln ihre Aktivitäten innerhalb des DVD+RW-Konsortiums.

    Im Gegensatz zur CD-R und DVD-R, bei denen eine organische Farbstoffschicht zum Beschreiben verwendet wird, erfolgt bei der DVD+RW die Herstellung der Schreib- und Löschmöglichkeit durch ein besonderes Material. Dieses Material kann durch punktuelle Laserbestrahlung zwischen zwei unterschiedlich reflektierenden Zuständen - kristallin und amorph - wechseln (siehe auch Phase-change Recording unter Blue-ray Disc).

    Merkmale des Formats DVD+RW

    - starke Orientierung an der DVD-Norm und Gewährleistung großer Kompatibilität zu DVD-Abspielgeräten;

    - DVD-Geräte brennen nach dem CAV-Verfahren (Constant Angular Velocity, konstante Rotationsgeschwindigkeit) und erreichen somit eine konstante Umdrehungsgeschwindigkeit. Dadurch wird der wahlfreie Zugriff auf das Speichermedium erleichtert.



    Das große Tier-Quiz

    Etwa eine Trillion Tierarten gibt es. Sie kennen nicht alle? Macht nichts, vielleicht knacken Sie auch so den Highscore ...
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 23. September

    1862 Ernennung Bismarcks zum preußischen Staatsminister.
    1927 Reichsaußenminister Stresemann unterzeichnet die so genannte Fakultativ-Klausel des Statuts des Ständigen Internationalen Gerichtshofs. Damit wird der Internationale Gerichtshof in Den Haag auch für Deutschland zuständig.
    1946 In der amerikanischen Besatzungszone wird von der Militärregierung ein Bodenreformgesetz veröffentlicht, das bestimmt, dass Grundbesitz von 100 Hektar und darüber zur Landabgabe verpflichtet ist.