Csárdás

    Aus WISSEN-digital.de

    (ungarisch)

    ungarischer Volkstanz, benannt nach der Csárda, den ungarischen Bauernschänken. Er entstand aus dem Heiduckentanz des Mittelalters und wurde um 1835 in den Ballsälen Ungarns getanzt. Er wird auf einen stark akzentuierten Rhythmus ausgeführt, auf einen 2/4- oder 4/4-Takt. Besonders charakteristisch sind die Einwärtsdrehung der Schritte und das Zusammenschlagen der Stiefelabsätze. Er beginnt mit einem melancholischen, langsamen Teil, dann folgt der wilde Paartanz, der eigentliche Csárdás, der von Soli der Männer unterbrochen wird. Besonderer Beliebtheit erfreute sich der Csárdás in der Operette, die das ungarische Klischee gerne bediente. Berühmt ist der Csárdás in J. Strauß' Operette "Die Fledermaus" von 1874.



    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 20. September

    1792 Die europäische Koalition, die gegen die französische Revolutionsarmee marschiert, kann in der "Kanonade von Valmy" nur ein Unentschieden erringen. Dieses wird in Paris als riesiger Sieg gefeiert und gibt dem Patriotenheer enormen Auftrieb.
    1819 Der österreichische Staatskanzler Metternich zwingt mit den Karlsbader Beschlüssen dem deutschen Staatenbund sein konservatives Sicherheitsprogramm (unter anderem Zensur, Verbot der Burschenschaften) auf.
    1882 In Berlin werden die ersten elektrischen Straßenlampen Europas angezündet.