Cornelius Vanderbilt

    Aus WISSEN-digital.de

    amerikanischer Unternehmer; * 27. Mai 1794 in Post Richmond, Staten Island, † 4. Januar 1877 in New York

    Schon mit 16 Jahren zählte Vanderbilt zu den erfolgreichsten Geschäftsleuten New Yorks. Bereits damals ließ er mehrere Fährboote verkehren, die den Passagierverkehr zwischen den Staaten Island und New York bewältigten; zwei Jahre später befehligte er eine ganze Flotte von Flussbooten. 1851 nahm er mit einer Dampferlinie den Personenverkehr zwischen New York und den kalifornischen Städten auf, schließlich verkehrten seine Schiffe auch auf dem Ozean. Er richtete einen regelmäßigen Dampferverkehr zwischen New York und Le Havre ein und schlug damit eine Brücke zwischen der Alten und Neuen Welt. Als der Bürgerkrieg in den Staaten beendet war, wandte er sich dem Bau von Eisenbahnlinien zu. 1863 beteiligte er sich an der Errichtung der New Yorker Zentralbahn und legte die erste Schienenverbindung zwischen New York und Chicago. Die Gewinne seiner Gesellschaften und umfangreiche Börsenspekulationen machten ihn zum reichsten Mann Amerikas. Als er 1877 starb, hinterließ er das für damalige Verhältnisse außerordentliche Vermögen von über 100 Millionen Dollar. Die Leitung seiner Unternehmungen übernahm sein Sohn William (1821-85), der das Eisenbahnnetz erweiterte und das Vermögen des Vaters verdoppelte. Das Vermögen der Dynastie Vanderbilt gehört zu den größten der Welt. Durch die Stiftung der Universität Nashville hat sich Cornelius Vanderbilt schon zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt.



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