Concerto grosso

    Aus WISSEN-digital.de

    (italienisch)

    barocke Konzertform mit mehreren Soloinstrumenten (Concertino), die im Wechsel mit dem Gesamtorchester (Tutti) spielen. Erstmals verwendet wurde der Begriff „grosso“ 1698 im Titel eines Concerti-Drucks von Giovanni Lorenzo Gregori (1663-1745). Als frühes Beispiel für das Concerto grosso gilt A. Corellis Opus 6, das zwar erst postum 1714 gedruckt wurde, dessen Concerti jedoch vermutlich bereits um 1680 entstanden waren.

    Höhepunkt stellen die Concerti grossi A. Corellis und G.F. Händels sowie J.S. Bachs "Brandenburgische Konzerte" dar. Später wurde das Concerto grosso durch Sinfonia concertante, Doppel- und Tripelkonzert abgelöst. Erst im 20. Jh. wandten sich wieder Komponisten der Gattung zu, z.B. A. Schnittke, M. Reger, E. Krenek, I. Strawinsky.



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