Compton-Effekt

    Aus WISSEN-digital.de

    nach dem amerikanischen Physiker A.H. Compton benannter, 1923 entdeckter Streuungseffekt bei Frequenzverminderung von Röntgen- und Gammastrahlen an leichten Elementen. Er tritt bei einem elastischen Stoß zwischen einem Photon und einem freien Elektron auf. Dabei erfährt das Elektron, das als ruhend angenommen wird, einen Rückstoß, während an Stelle des auftreffenden Photons ein anderes, energieärmeres mit größerer Wellenlänge emittiert wird. Der Compton-Effekt ist einer der wichtigsten Wechselwirkungsprozesse von Röntgen- und Gammastrahlen mit Materie. Mit ihm konnte die Gültigkeit von Energiesatz und Impulssatz im atomaren Bereich nachgewiesen werden.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 21. Oktober

    1917 Lenin kehrt aus dem Exil nach Russland zurück, wo er in Petrograd die Menschen für die Revolution mobilisiert.
    1994 In Genf wird zwischen Nord-Korea und USA eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, mit der sich Nord-Korea zu der Beendigung seines Nuklearprogramms verpflichtet.
    1999 Russische Luftwaffen haben die tschetschenische Hauptstadt Grosny angegriffen. Nach tschetschenischen Angaben sind dabei 282 Menschen ums Leben gekommen und Hunderte verletzt worden. Die russische Regierung reagiert damit auf Bombenanschläge in Dagestan, Moskau und Wolgodonsk, für die sie tschetschenische Terroristen verantwortlich macht.