Comanchen

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Komantschen;

    nordamerikanischerIndianerstamm; umfasst heute rund 11 000 Menschen.

    Die Comanchen lebten ursprünglich in Wyoming und zogen dann in den Nordwesten des heutigen Texas. Sie gehören zur utoaztekischen Sprachfamilie und werden als ein Stamm der Schoschonen angesehen. Nachdem sie das Pferd von den Spaniern übernommen hatten, bestritten sie ihren Lebensunterhalt hauptsächlich als Bisonjäger. Die Pferde ermöglichten ihnen auch Streif- und Raubzüge. Sie lebten nomadisch, weil sie den Bisonherden folgten. Durch Europäer eingeschleppte Krankheiten, die Dezimierung der Büffelherden und die Krieg mit den Amerikanern führten schließlich zum Ende der Freiheit der Comanchen. 1875 wurden sie zusammen mit den Kiowa in ein Reservat in Oklahoma umgesiedelt. Die Comanchen sind heute überwiegend sesshafte Farmer geworden.



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